Jahresbericht 2007

Als Alternative zur global-kapitalistischen Wirtschaft und Ungleichheit fördern wir sozialinitiative Persönlichkeiten in ihren lokalen Gemeinschaften. Dort sollen sich Unterprivilegierte in Eigeninitiative und Selbstorganisation neben physischen Hilfen auch seelischen und spirituellen Halt geben können. Dies erfordert eigenständige, selbstbewusste Entwicklung. Wir setzen uns dafür ein, durch Ausgleich und Gerechtigkeit den Ursachen von Angst und Gewalt zu begegnen. Menschen sollen die Grundlage erhalten, sich zu entfalten, um sich mit Wärme, Kreativität, Geistesgegenwart und Offenheit ihren Mitmenschen zuwenden zu können. Der geduldige Weg ist es, durch Mitgefühl, Gewissen und Bewusstsein sehend zu werden. Keinem Menschen soll es mehr schlechter gehen als einem selbst.

Geschäftsführung: Walter Burkart, Dr. Annette Massmann, Herbert Meier
Stiftungsrat: Gerda Büker (Sprecherin), Dirk Lücke, Reinhard Micheel, Bettina Wamsler
Kuratorium: Dr. Henner Ehringhaus, Nana Göbel, Thomas Goldfuß, Dr. Manfred Günther, Rolf Heimann, Axel Janitzki,
Dr. Maritta von Bieberstein Koch-Weser, Julian Kühn, Prof. Dr. Irmfried Neumann, My Hanh Nguyen, Matthes Riepe
Im Stiftungsbüro: Walter Burkart und Dr. Annette Massmann sowie in Teilzeit: Astrid Blei, Marlies Bölling und Hermann Krause
Kooperation mit: GLS Treuhand e.V.
GLS Gemeinschaftsbank eG
VENRO Verband Entwicklungspolitik e.V.
DPWV Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband

In unserem 28. Arbeitsjahr konnten wir 71 Projekte fördern und zwar mit 1.700.373,65 EUR. Dies ermöglichten 2.703 Personen mit 1.644.634,80 EUR, die in 15.095 Spenden eingingen.
Dazu kamen Zuschüsse der deutschen Bundesregierung in Höhe von 122.711 EUR für das Projekt „Integrierte Selbsthilfe für KleinbäuerInnen“ in Kenia (Regenwassertanks; Milchziegen, Gemüsegärten).

Allen Spender/innen sei recht herzlich im Namen der Begünstigten gedankt. Die Zuwendungen gingen mit 39 % nach Afrika, mit 39 % nach Asien, mit 10 % nach Südamerika und zu 12 % für sonstige Projekte (siehe Projektliste).

Allen Spender/innen sei  recht herzlich im Namen der Begünstigten gedankt.
Die Zuwendungen gingen mit 39 % nach Afrika, mit 39 % nach Asien, mit 10 % nach Südamerika und zu 12 % für sonstige Projekte.

Die Werbe- und Verwaltungsausgaben betrugen 6,3 % der Gesamtausgaben (laut DZI-Richtlinien). Sie wurden aus Zinsen, Mieten und Rücklagen gedeckt. -  Es prüft uns die Solidaris Revisions-GmbH, deren Wirtschaftsprüfungsbericht eingesehen werden kann.

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