Jahresbericht 2006
Als Alternative zur global-kapitalistischen Wirtschaft und Ungleichheit fördern wir sozialinitiative Persönlichkeiten in ihren lokalen Gemeinschaften. Dort sollen sich Unterprivilegierte in Eigeninitiative und Selbstorganisation neben physischen Hilfen auch seelischen und spirituellen Halt geben können. Dies erfordert eigenständige, selbstbewusste Entwicklung. Wir setzen uns dafür ein, durch Ausgleich und Gerechtigkeit den Ursachen von Angst und Gewalt zu begegnen. Menschen sollen die Grundlage erhalten, sich zu entfalten, um sich mit Wärme, Kreativität, Geistesgegenwart und Offenheit ihren Mitmenschen zuwenden zu können. Der geduldige Weg ist es, durch Mitgefühl, Gewissen und Bewusstsein sehend zu werden. Keinem Menschen soll es mehr schlechter gehen als einem selbst.
Geschäftsführung: | Walter Burkart, Dr. Annette Massmann, Herbert Meier |
Stiftungsrat: | Gerda Büker (Sprecherin), Dirk Lücke, Reinhard Micheel, Bettina Wamsler |
Kuratorium: | Dr. Henner Ehringhaus, Nana Göbel, Dr. Manfred Günther, Rolf Heimann, Axel Janitzki, Dr. Maritta von Bieberstein Koch-Weser, Julian Kühn, Prof. Dr. Irmfried Neumann; My Hanh Nguyen, Matthes Riepe; Karin Schneider |
Stiftungsbüro: | Walter Burkart und Dr. Annette Massmann sowie in Teilzeit: Marlies Bölling, Hermann Krause und Lan Phuong Nguyen |
Kooperation mit: | GLS Treuhand e.V. GLS Gemeinschaftsbank eG VENRO Verband Entwicklungspolitik e.V. DPWV Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband |
In unserem 27. Arbeitsjahr konnten wir 67 Projekte fördern und zwar mit 1.665.420, 81 EUR. Dies ermöglichten 2.742 Personen mit 1.502.139,23 EUR, die in 14.635 Spenden eingingen. Dazu kamen Zuschüsse der deutschen Bundesregierung in Höhe von 199.977 EUR und zwar für die zwei Projekte:
a) „Integrierte Selbsthilfe für KleinbäuerInnen“ in Kenia (Regenwassertanks; Milchziegen, Gemüsegärten) und
b) „Gesellschaftliche Integration von Tsunami-Waisen“ in Südindien (Heimstätte für 50 Kinder- und 50 Seniorenwaisen).
Allen Spender/innen sei recht herzlich im Namen der Begünstigen gedankt.
Die Zuwendungen gingen mit 45 % nach Afrika, mit 36 % nach Asien, mit 13 % nach Südamerika und mit 6 % nach Osteuropa etc.
Die Werbe- und Verwaltungsausgaben betrugen 4,6 % der Gesamtausgaben (laut DZI-Richtlinien). Sie wurden aus Zinsen, Mieten und Rücklagen gedeckt. - Es prüft uns die Solidaris Revisions-GmbH; deren Wirtschaftsprüfungsbericht kann eingesehen werden.
