Altgold für Peru

Haben Sie noch altes Gold oder Silber? Alte Kettenglieder, Krawattennadeln, Manschettenknöpfe, Golduhren, Münzen, Zahngold oder Modeschmuck können Sie uns gerne einsenden und so Menschen in Peru unterstützen! Mit dem Erlös werden folgende Projekte gefördert:

Ein Gemeindezentrum als solidarisches Zeichen für den Zukunftsmut entwurzelter Indigenas.
Ein Gemeindezentrum als solidarisches Zeichen für den Zukunftsmut entwurzelter Indigenas.

Eine Dorfküche für Ventanilla

Ventanilla: Auf diesen öden Hügeln siedelt keiner, der die Wahl hat. Denn hier in der Küstenwüste von Peru regnet es nie. Nichts Grünes weit und breit, nur harter Boden, Sand und viel Staub. Wer hier in Ventanilla seine Papp-Hütte aufstellt, der kommt von weit her und versucht jetzt sein Glück als Tagelöhner in der Hauptstadt Lima, die eine Bus-Stunde entfernt ist.

Hier leben derzeit etwa 600 Familien. Ihr Komitee hat ein großes Areal für eine stabile Gemeinschaftsküche reserviert. Gemäß alter Indigena Tradition kochen die Mütter im Rotationsprinzip für die ganze Gemeinschaft. Die Erlöse werden gleich wieder für den nächsten Tag investiert. Reis, Quinoa-Hirse und Bohnen bilden die Basis. In Notfällen werden Kinder, Alte und Kranke unentgeltlich beköstigt.

Das neue Dorfzentrum wird 6 x 15 m groß sein und auch für Feiern und Versammlungen dienen.Alle Schlepp- und Hilfsarbeiten erfolgen in Eigenleistung. Die 15 tragenden Betonpfeiler sind mit Sicht-Backsteinen verkleidet. Aus hygienischen Gründen wird die Küche gefliest und vom Essraum sowie der Vorratskammer abgetrennt.

Eingerichtet wird die Küche mit großem Gasherd, Spüle, Abstelltisch, Wandregalen sowie einem Sortiment aus großen Töpfen, Pfannen, Tellern, Tassen, Schöpfkellen, Besteck und Kochutensilien. Man lebt in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, zu der die Dorfküche als sichtbares Zeichen der Solidarität den Grundstock bildet. Lesen Sie unten, wie eine Gemeindeküche funktioniert.

Zusätzlich werden über die Gemeindeküche zwei Latrinen gebaut, um die hygienischen Bedingungen zu verbessern. Die gesamte Investition für die Gemeindeküche und die Latrinen beträgt 24.900 €.

Ausbildungskurse für Frauen in den Anden

Alpaka–Halter aus 15 umliegenden Gemeinden verarbeiten die Schur ihrer Alpakas, die in einer Solarwäscherei gewaschen wird. Nach dem Trockenen und Kardieren steht spinnfähiges Material für den Eigenverbrauch der Alpakeros, für die Weiterverarbeitung durch Frauengruppen sowie zur Exportverarbeitung zur Verfügung. In Kursen erlernen die Frauen das Spinnen, Filzen und andere Arten der Weiterverarbeitung. Nach der Ausbildung können die Teilnehmerinnen von der Schur bis zum Produkt alles selbst fertigen.

Wiederaufforstung in den Anden

Im Hochland von Peru liegen auf ca. 2000 bis 3000 Metern Höhe vier Dörfer.

Die Böden der vielfach sehr steilen Lagen sind karg und von Erosion betroffen. Um die Bodenerosion zu stoppen und die Fähigkeit zur Wasserspeicherung zu erhöhen, wollen die Campensinos der Region nun die Hänge mit lokal angepassten Baumsorten aufforsten. Aus den Früchten und Samen der Bäume können außerdem verschiedene Heilmittel und Farben hergestellt werden
Spendenzweck: Aufforsten in den Anden

Kulturhaus in San Juan

Im Armenviertel Los Pinos in San Juan haben die Bewohner/innen das Casa de la Cultura, das „Haus der Kultur“ erbaut. Das Haus ist ein zentraler Ort geworden für u.a.

  • Werkstätten zur Ausbildung von Jugendlichen,
  • verschiedene Workshops für Jugendliche, z.B. Theaterworkshops,
  • eine von Mütter betriebene Kinderkrippe,
  • ein staatlicher Kindergarten,
  • Schülerhilfe für Schüler mit Lernschwierigkeiten,
  • ein Büro des Müllrecycling-Projekts.

Das Gebäude konnte aus Spenden finanziert werden. Offen sind noch die Kosten für die Ausstattung und Weiterführung.

Wenn Sie Altgold haben, können Sie dies an folgende Sammeladresse (von uns beauftragt) schicken:

OStR Dotothea Offermanns
Zasiusstr. 118
79102 Freiburg

Tel. 0761-720 16

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