Aufmerksamkeit und Zuwendung
Die Tashi Waldorf Schule liegt in Bansbari, einem Außenbezirk von Kathmandu. Es ist eine Oase des Friedens, der Ruhe und sauberer Luft, weit weg von dem geschäftigen Treiben und der Verschmutzung der Innenstadt.
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Kindergarten und Schule
Die Tashi Waldorf Schule wurde im Jahr 2000 gegründet. Sie begleitet Kinder vom Kindergarten bis zum Ende der 3. Klasse.
An der Schule unterrichten drei Klassenlehrer/innen, eine Lehramtsstudentin und ein Lehrer für tibetische Sprache und Spiel. Die nepalesischen Lehrer, die regelmäßig an Schulungen und Weiterbildungen teilnehmen, unterrichten unter Einbeziehung der Waldorfpädagogik und verbinden diese mit den unterschiedlichen Kulturen und Sprachen der Himalayaregion. Ihr Ziel ist es, Kindern Toleranz und Akzeptanz jenseits ethnischer Zugehörigkeit und des Kastensystems zu vermitteln.
Momentan besuchen insgesamt 115 Kinder den Kindergarten und die Schule. In den Klassen treffen Kinder aus den unterschiedlichen Volksgruppen zusammen: Nepalesen, Tibeter, die z. B. Hindus oder Buddhisten sind.
Der Unterricht findet in der Zeit von 08:30 bis 15:00 Uhr auf Nepalesisch und Englisch statt. Soziale und umweltverträgliche Aktivitäten sind Teil des Lehrplans. Kinder sollen ermutigt werden, sich um andere Menschen und auch um die Natur zu kümmern.
Neben einem freien Zugang zu Schulbildung und medizinischer Versorgung, erhalten die Kinder pro Tag eine nahrhafte Mahlzeit und eine Multivitamin-Ergänzung, bei Bedarf auch Kleidung.
Es gibt täglich kreative Spielzeiten, damit die Kinder ihre interaktiven Fähigkeiten, wie Teilen und Zusammenarbeit, entwickeln können. Förderkinder erhalten besonderen, zusätzlichen Unterricht.
Zum Hintergrund: Nepal
Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 57 Jahren. Ca. 65% der Bevölkerung sind Analphabeten. Die Armut zwingt die Kinder, schon früh zu arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen. Auf Grund der oft großen Entfernung zwischen Wohnort und Schule sowie sozialer Vorurteile kann ein hoher Anteil der etwa 53 ethnischen Gruppen in Nepal die Schule nicht besuchen. Mädchen wird der Zugang zur Schulbildung oft ganz verwehrt.
Die soziale Struktur in Nepal ist sehr festgelegt: es gibt ein starr gegliedertes
Kastensystem. Austausch über Kastengrenzen hinweg oder gar Heirat sind sehr selten.
Wie funktioniert eine Patenschaft?
Der monatliche Patenbeitrag beträgt 31,-€. Darin enthalten sind:
- Schulgeld
- Schuluniform
- Frühstück & Mittagessen an der Schule
- Transportkosten
Die Patenschaft ist für den Zeitraum des Schulbesuchs gedacht (bis zum Ende der 3.Klasse). Eine Patenschaft kann bei Bedarf jederzeit ohne Kündigungsfrist beendet werden. Wir bitten um rechtzeitige Information, damit wir Ausgleich schaffen und einen neuen Paten suchen können.
Die Patenbeiträge werden ohne jeden Abzug weitergeleitet.
Das Vertrauen, das aus mehrjähriger Zusammenarbeit gewachsen ist, und die Wahrnehmung des Engagements der Lehrer und Betreuer sind Grundlage unserer Kooperation. Die Schule wird jährlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfern vor Ort geprüft.
Kontakt zum Patenkind
Jeder Pate erhält einmal im Jahr einen persönlichen Brief des Patenkindes mit Foto und gegebenenfalls Zeugnis. Der Brief ist auf Englisch (eine Übersetzung durch uns ist kostenlos möglich, wir bitten um einen Hinweis). Bei jüngeren Kindern wird der Brief von dem Lehrer verfasst.
Einmal pro Jahr gibt es einen Schulbericht, durch den ein Pate die Entwicklung der Schule innerhalb eines Schuljahres mitverfolgen kann. Briefe an Ihr Patenkind können Sie kostenlos über uns leiten, das macht die Zustellung sicherer. Nach vorheriger Abstimmung mit der Schule ist auch ein Besuch vor Ort möglich. Wir sind bei den Vorbereitungen dazu gerne behilflich.


