LADAKH (Klein Tibet) Patenschaft zu einem buddhistischen Jungen/Mädchen
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Im hohen Himalaya gelegenen Ladakh mangelt es an elementaren und überlebenswichtigen Dingen wie Nahrung, Wasser, Kleidung, medizinischer Versorgung, Schulbildung, etc.
Schule und Internat
Das MAHABODHI INTERNATIONAL MEDITATION CENTRE (MIMC) unterhält die Mahabodhi Residential School, die 480 eingetragene Schüler hat und diese vom Kindergarten bis zur Klasse 10 führt. Die Schule ermöglicht Kindern, die aus den ärmsten und abgelegensten Regionen Ladakhs hierher kommen – viele von ihnen Waisen und Halbweisen – eine kostenlose weltliche und religiöse Ausbildung. Neben der Schule existiert ein Wohnheim, in dem die Kinder wohnen können. Die Unterkünfte sind für Jungen und Mädchen getrennt. Kleidung und medizinische Versorgung sind eingeschlossen.
Neben allgemeinbildenden, musischen und wissenschaftlichen Fächern haben Sozialbildung, Vermittlung von humanitären und spirituellen Werten, handwerkliche Arbeit, ökologische Bewusstseinsbildung und die Weitergabe des reichen Erbes der traditionellen ladakhischen Kultur einen hohen Stellenwert im Lehrplan. Die Schule beschäftigt zurzeit 27 LehrerInnen, die mit viel Engagement und Eifer die Ziele im Unterricht verwirklichen.
Die Kosten für Schulmaterial, Schulbus, Fahrer, Raumheizung etc. können zahlreiche Familien der Region nicht aufbringen. Kindern aus mittellosen Familien wollen wir daher durch „Schulpatenschaften“ den Schulbesuch ermöglichen.
Aus dem Alltag in Ladakh
Die meisten Menschen in der Region sind Bauern und leben in Dörfern. Die einzelnen Dörfer sind in den Tälern weit von einander entfernt, die Menschen dort haben keine Kommunikationsmöglichkeiten und die Straßen zwischen den Dörfern sind in keinem guten Zustand. Ihre Kinder und sie selbst haben weder Zugang zu Bildungsmöglichkeiten, noch zu Gesundheitsfürsorge und auch keinen Zugang zu Wasser und Elektrizität usw. Der kurze Sommer dauert nur fünf Monate. In dieser Zeit pflanzen sie Weizen, Gerste, Äpfel und Aprikosen an und lagern sie ein für den langen und harten ladakhischen Winter. Für sieben Monate des Jahres bleibt Ladakh wegen heftiger Schneefälle, die die Leh-Manali Hauptverkehrsstraße unbefahrbar machen, vom Rest der Welt abgeschnitten.
Wie funktioniert eine Patenschaft?
Der monatliche Patenbeitrag beträgt 31,-€.
Die Patenschaft ist für den Zeitraum des Schulbesuchs gedacht (bis zum Ende der 10.Klasse). Eine Patenschaft kann bei Bedarf jederzeit ohne Kündigungsfrist beendet werden. Wir bitten um rechtzeitige Information, damit wir Ausgleich schaffen und einen neuen Paten suchen können.
Die Patenbeiträge werden ohne jeden Abzug weitergeleitet.
Das Vertrauen, das aus mehrjähriger Zusammenarbeit gewachsen ist, und die Wahrnehmung des Engagements der Lehrer und Betreuer, sind Grundlage unserer Kooperation. Die Schule wird jährlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfern vor Ort geprüft.
Kontakt zum Patenkind
Jeder Pate erhält einmal im Jahr einen persönlichen Brief des Patenkindes, mit Foto und gegebenenfalls Zeugnis. Der Brief ist auf Englisch (eine Übersetzung durch uns ist kostenlos möglich, wir bitten um einen Hinweis). Bei jüngeren Kindern wird der Brief von der Lehrerin/ dem Lehrer verfasst.
Einmal pro Jahr gibt es einen Schulbericht, durch den ein Pate die Entwicklung der Schule innerhalb eines Schuljahres mitverfolgen kann. Briefe an Ihr Patenkind können Sie kostenlos über uns leiten, das macht die Zustellung sicherer. Nach vorheriger Abstimmung mit der Schule ist auch ein Besuch vor Ort möglich. Wir sind bei den Vorbereitungen dazu gerne behilflich.

