Biogas gegen "fast food"

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Umweltschutz und Geldersparnis durch Biogasanlagen

Wo es weder Strom noch Elektroherd gibt, bleibt nur Feuerholz zum Kochen übrig. In armen Ländern müssen es die Frauen oft zeitaufwändig zusammen suchen und auf dem Rücken nach Hause schleppen. Offene Feuer belasten Kinder und Erwachsene mit giftigen Abgasen etwa so stark, als würden um sie herum täglich 250 Zigaretten geraucht. Von tränenden Augen und Dauerhusten ganz abgesehen.

Deshalb werden nun auch Biogas-Anlagen in unserem vierten Projekt für wiederum
48 Gruppen von Kleinbäuerinnen (2006-2009) gebaut. Im Biogas-Dom werden Tierdung und Gartenabfälle zu Methangas umgesetzt. Bei diesem sauberen Kochgas entfällt das tägliche Abschrubben des zähen und hitze-isolierenden Rußes von den Kochkesseln.

Wenn Biogas-Anlagen vorhanden sind, werden  viele organische Abfälle nicht mehr verfeuert, wie z.B. trockene Mais-Stängel. Vielmehr bleiben diese wertvollen Pflanzenreste nach der Biogas-Fermentierung über den Kompost für den Gartenkreislauf erhalten.

Bei Biogas-Versorgung wirkt sich auch der Holzmangel nicht auf die Verschlechterung der Essgewohnheit aus. Beispielsweise können Maiskörner ausreichend lange gekocht werden und müssen nicht mehr verkauft werden, um Geld zu erhalten, mit dem man kurz kochendes, aber ausgemahlenes und nährstoffarmes Maismehl kauft (fast food).

Die deutsche Bundesregierung bezuschusst das Kleinbäuerinnen-Projekt wieder zu 75%.
Für eine Biogas-Anlage sind noch 147 € an Spenden nötig. Bei jeweils drei Haushalten sind dies noch 49 € pro Haushalt.

Zum  Kleinbäuerinnen-Projekt des Projektpartners

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