Pro Humanus Asociación Benéfica Perú
Für eine nachhaltige Entwicklung durch Bildung und Kultur
Pro Humanus wurde 2004 in Peru gegründet und arbeitet als eine Entwicklungsinitiative in den Bereichen Kultur, Erziehung, Bildung und Gesundheit in Bauerngemeinden der Andenregion und in Dörfern der nördlichen Küstenwüste.
Es ist das Ziel von Pro Humanus, eine menschenwürdige Entwicklung allgemein und überall dort mit zu ermöglichen, wo Einzelpersonen oder Gruppen Initiativen anstreben, in denen ein zukunftsweisender sozialer Ansatz klar erkennbar ist. Das Projektteam stellt sich häufig Fragen, wie: Welche Art von „Entwicklungshilfe“ brauchen die Menschen vor Ort? Was können wir gemeinsam bewirken? In ihrer Auseinandersetzung mit solchen Fragen stützen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihre täglichen Arbeitserfahrungen und Begegnungen mit den betroffenen Menschen.
Aktuelles Projekt: Escuela Itinerante
Die Hauptarbeit von Pro Humanus begann mit künstlerisch-pädagogischen Einsätzen im Rahmen einer Naturkatastrophe, mit dem großen Erdbeben im Jahr 2007, das den südlichen Küstenraum Perus schwer verwüstet hatte. Vielen Betroffenen gelang es, nach und nach etwas ganz Neues aus dieser schweren Situation zu schaffen. Einige sahen im Erziehungs- und Bildungsmangel ihre eigentliche Notsituation und baten Pro Humanus um eine langfristige Zusammenarbeit. Das war mit der Anstoß dazu, kontinuierlich in mehreren Orten auf sozialer, künstlerischer und pädagogischer Ebene mit den Kindern, ihren Familien und den Lehrern zusammenzuarbeiten, um so zu einer Verbesserung der Erziehungs- und Entwicklungssituation beizutragen.
In dem Küstenstädtchen Chincha begann im November 2008 das Pilotprojekt „Schule unterwegs“. Ab März 2009 konnte die Arbeit auf weitere Gemeinden, eine Gemeinde in Zana/Chiclayo in der nördlichen Küstenwüste sowie drei Gemeinden der Hochanden-Region Huancavelica/Tayacaja, ausgedehnt werden. Dank der Zusammenarbeit mit ADECAP (Asociación de Defensa y Desarrollo de las Comunidades Andinas), einer Organisation, die sich auf mehreren Ebenen für die Indigenas der Region Huancavelica einsetzt, besteht dort seither die Möglichkeit, integriert in die Dorfgemeinschaft, direkt innerhalb der staatlichen Kindergärten und Grundschulen zu arbeiten. Das peruanische Erziehungsministerium unterstützt und trägt diese Arbeit sinnvoll mit.
Dreimal pro Jahr arbeitet das Team von Pro Humanus über zwei Wochen in jeder der ausgewählten Schulen und Kindergärten mit Kindern, Lehrern und Eltern. In Unterrichtsblöcken am Vormittag, Vertiefung von pädagogischen und didaktischen Themen und Lehrerfortbildung am Nachmittag. Am Abend erfolgt der Austausch mit den Eltern der Kinder über Erziehungsfragen, auch über gemeinsame künstlerisch-praktische Aktivitäten. Zusätzlich werden jährlich zwei weitere Intensiv-Fortbildungskurse mit Schulpraktika für die einheimischen Lehrer veranstaltet, und ein Mal monatlich werden die Schulen besucht und auf diese Weise kontinuierlich begleitet.
Pro Humanus bietet mit dieser Art von Arbeit keine pädagogische Alternative, sondern geht von dem Bestehenden aus, begegnet den Bewohnern innerhalb ihrer Realität und versucht gemeinsam mit ihnen aus der Praxis heraus neue, zukunftsweisende Ansätze für Erziehung und Bildung zu finden. Ansätze, welche die Menschen selber umsetzen können und die auch ein Anstoß sein mögen für die Gesamtentwicklung ihrer Gemeinde.
Geplant ist auch eine Ausdehnung des Projekts auf weitere abgelegene Gegenden rund um Lima.
Die Escuela Itinerante muss einen Großteil ihrer Kosten für Personal, Workshops und Materialien aus Spenden bestreiten.
Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass sinnvolles Schulmaterial (Hefte, Malmaterial, Bücher usw.) sowie Mobiliar angeschafft werden können. Außerdem helfen Sie mit, dass einheimische Lehrer sich fortbilden können, denn nur so kann die Nachhaltigkeit dieser pädagogischen Entwicklungsarbeit gewährleistet werden.
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