Soziales, wirtschaftliches
und kulturelles Leben im Slum

Verbesserung der Lebensqualität

Aynimundo arbeitet mit der Bevölkerung in den Slums am südlichen Stadtrand von Lima, Peru. Die meisten Menschen leben hier in extremer Armut. Es gibt keine Abwasserentsorgung und keinen Strom. Mangelernährung und Krankheiten führen zu hoher Kindersterblichkeit. Im Verlauf der letzten zehn Jahre hat Aynimundo in diesen Gebieten eine erfolgreiche Arbeit aufgebaut. Schwerpunkte sind:

  • Bildung und Kultur
  • Städtische Infrastruktur
  • Umweltprojekte

Aynimundo unterstützt und fördert Initiativen der Lokalbevölkerung und stellt das nötige technische Fachwissen zur Verfügung.

CASA de la CULTURA de PAMPAS de SAN JUAN

Mit dem Bau des Gemeinschaftszentrum Casa de la Cultura haben Aynimundo und die Bevölkerung in Pampas de San Juan einen Raum der Begegnung und der Bildung geschaffen. In dem rot-blauen Flachbau befinden sich eine Volksküche, eine Bibliothek, eine Schreinerei und Räume für Kurse und Versammlungen. Die einzelnen Betriebe werden von den dort Arbeitenden selbst verwaltet. Dass in dem ehemals trostlosen Viertel nun sogar Workshops angeboten werden, erfüllt die Einheimischen mit Stolz und gibt Ihnen Mut, ihre Zukunft wieder aktiv zu gestalten. Für Kurs- und Materialkosten sowie die Löhne der Lehrmeister sind die Menschen weiterhin auf Spenden angewiesen.

Malstunde in der Sommerschule
Malstunde in der Sommerschule
Malstunde in der Sommerschule

Sommerschulen für plastische Kunst und Tanz

Diese Sommerschulen in der Schulferienzeit richten sich an Kinder aus vier verschiedenen Armenvier­teln im südlichen Teil der Hauptstadt Lima. Kinder lernen zwei Monate lang, sich künstlerisch im Tanz, der Malerei und Plastik auszudrücken. Es ist ein spielerischer Umgang, um motorische Fähigkeiten zu schulen und die Vorstellungskraft und Kreativität zu fördern.

Die Sommerschulen der letzten Jahre zeigten, dass den 7-10 Jährigen vielmals ganz grundlegende Fä­higkeiten fehlten: Sie wussten nicht, wie man eine Gruppe koordiniert, um einen Kreis zu bilden, eine Reihe oder eine Diagonale im Raum. Sie hatten große Schwierigkeiten, ihren Körper geschmeidig, in Rhythmus und Harmonie zu bewegen.

Eltern und Kinder von El Nazarethe. Das Holzhaus ist fertig - jetzt fehlen nur noch die Möbel.
Eltern und Kinder von El Nazarethe. Das Holzhaus ist fertig - jetzt fehlen nur noch die Möbel.

Kinderkrippen

In einigen Slumvierteln rund um Lima, so z.B. in Nazarethe, haben sich Frauen zusammengeschlossen, um für ihre Kinder bessere Lebensbedingungen zu schaffen: Sie haben in ihren Vierteln jeweils ein leerstehendes Holzhäuschen ausgebessert und dahinter eine Latrine gegraben. Sobald solch ein kleines „Lokal“ aufgebaut ist, kann sich die Initiative registrieren lassen und erhält von der Regierung Grundnahrungsmittelhilfe für die Kinder in Form von Mais, Reis, Öl und Dosenfisch. Auch ein kleines Honorar für ein bis zwei Kindergärtnerinnen kann dann von der Regierung eingefordert werden.

Für eine Ausstattung der Kinderkrippen mit Bettchen, Tischen, Stühlen und Spielzeug ist Unterstützung notwendig. Pro Kind sind dies einmalig 43 EUR.

„Diese Kinderkrippen bieten den Kindern einen kindgerechteren Entwicklungsraum und eine bessere Ernährung. Zudem gibt es den Müttern die Möglichkeit, nach Arbeit zu suchen und so das Familieneinkommen aufzubessern“ erklärt Verónica Róndon, Leiterin der Initiative Aynimundo.

Ayni bedeutet in der indianischen Quechua-Sprache: „Ich helfe dir, sodass auch du weiter helfen kannst“. Mundo bedeutet in Spanisch „Welt“. Aynimundo umschreibt somit eine Welt, die auf dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe beruht. Unterstützen auch sie dieses Motto mit einer Spende für die Organisation.

Spendenzweck: Aynimundo – Bildung und Kinderkrippe im Slum

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