Steiner Schule Mbagathi

In Kenias Hauptstadt ist der Unterschied zwischen Arm und Reich groß. Während im Zentrum Nairobis große umzäunte Villen stehen, leben in den nahe gelegenen Slums viele arme Familien, die das Schulgeld für ihre Kinder nicht zahlen können. In der Steiner Schule Mbagathi können Kinder aus Elendsvierteln und entlegenen Dörfern Bildung erhalten. Mit einer Patenschaft können Sie dies ermöglichen.

Kevin, Kenta und Mumbi - drei Kinder der Waldorfschule in Nairobi
Kevin, Kenta und Mumbi - drei Kinder der Waldorfschule in Nairobi

Kindergarten und Schule

Die Rudolf Steiner School Mbagathi liegt etwa 25 km außerhalb der Hauptstadt Kenias, Nairobi. Die Schule wurde 1989 gegründet. Heute verfügt sie über ein schönes Gelände mit freundlich gestalteten Gebäuden. Über 300 Kinder aus den verschiedensten Ethnien Kenias besuchen dort die Schule – vom Kindergarten bis zur neunten Klasse. Sie kommen überwiegend aus sehr armen Verhältnissen. Die meisten Kinder kommen zu Fuß zur Schule und nehmen teilweise einen Weg von über einer Stunde in Kauf. Noch weiter entfernt wohnende Kinder werden mit einem Schulbus abgeholt.

Ihr Tag beginnt mit einer halben Stunde Gartenbau. Das praktische Wissen über den organischen Landbau gibt den Kindern eine Grundlage für ihr späteres Leben. Gleichzeitig können Kinder und Lehrer dazu beitragen, die Lebensmittel für die Schule zu erwirtschaften. Denn vormittags gibt es einen nahrhaften Getreidebrei, mittags ein reichhaltiges Mittagessen. Für einige der Kinder ist es oft die einzige Nahrung, die sie täglich bekommen.

Lehrerinnen und Lehrer

17 Klassenlehrer und -lehrerinnen unterrichten täglich von 8.00 bis 15.30 Uhr an der Schule. Neben diesen gibt es noch drei Fachlehrerinnen, u. a. für Musik, Malen, Kochen, Handwerk. Die Lehrerinnen und Lehrer bilden sich mit viel Engagement in Waldorfpädagogik weiter.

Klettergerüst aus Holz
Klettergerüst aus Holz

Internat

94 Schüler und Schülerinnen wohnen in zwei Wohnhäusern direkt auf dem Schulgelände. Einige kommen aus Gegenden, die weit entfernt sind, andere sind sie Waisen. Einige Eltern sind an Aids gestorben. Dies stellt eine besondere Herausforderung für ihre Betreuung und Unterbringung dar. Deshalb werden die Kinder, die in der Schule wohnen, zusätzlich von drei Hausmütter und einem hausvater betreut. Sie wohnen mit ihnen zusammen und sorgen für sie.

 

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Wie gestaltet sich eine Patenschaft?

In Kenia verändert sich die wirtschaftliche Situation seit Ende letzten Jahres dramatisch. Die Lebenshaltungskosten sind dürre- und inflationsbedingt stark gestiegen. Damit alle Kosten für die Schulausbildung eines Kindes abgedeckt sind, sind daher in Nairobi anders als bei unseren anderen Partnerschulen, 61,- Euro notwendig. (Nähere  Informationen, können  Sie über nebenstehenden Link unserem  Brief entnehmen, der an alle Paten gesendet wurde).

Wenn Sie ein Kind an der Mbagathi Schule in Nairobi fördern wollen, können Sie nun zwischen zwei Varianten entscheiden

1. Sie fördern ein Kind mit dem üblichen Patenschaftsbeitrag von 31 € pro Monat wir kümmern uns dann darum, noch einen weiteren Paten für Ihr Kind zu suchen. –

2. Sie übernehmen  den kompletten Betrag von 61 € für die Förderung eines Kindes – in diesem Fall bitten wir Sie in unserem online-Spendenformular unter „Nachricht“ zu vermerken, dass Sie ein Patenkind in Höhe dieses Betrages unterstützen. Gerne können Sie auch direkt mit uns Kontakt aufnehmen, um dies zu klären.

Bitte seien Sie versichert, dass beide Optionen gleichberechtigt nebeneinander stehen und wir uns über beides sehr freuen!

Die Patenschaft ist für den Zeitraum des Schulbesuchs gedacht (bis zum Ende der 9.Klasse). Eine Patenschaft kann bei Bedarf jederzeit ohne Kündigungsfrist beendet werden. Wir bitten um rechtzeitige Information, damit wir Ausgleich schaffen und einen neuen Paten suchen können.

Die Patenbeiträge werden ohne jeden Abzug weitergeleitet.

Das Vertrauen, das aus mehrjähriger Zusammenarbeit gewachsen ist, und die Wahrneh­mung des Engagements der Lehrer und Betreuer, sind Grundlage unserer Kooperation. Die Schule wird jährlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfern vor Ort geprüft.

Kontakt zum Patenkind

Jeder Pate erhält einmal im Jahr einen persönlichen Brief des Patenkindes, mit Foto und gegebenenfalls Zeugnis. Der Brief ist auf Englisch (eine Übersetzung durch uns ist kostenlos möglich, wir bitten um einen Hinweis). Bei jüngeren Kindern wird der Brief von der Lehrerin/ dem Lehrer verfasst.

Einmal pro Jahr gibt es einen Schulbericht, durch den ein Pate die Entwicklung der Schule innerhalb eines Schuljahres mitverfolgen kann. Briefe an Ihr Patenkind können Sie kostenlos über uns leiten, das macht die Zustellung sicherer. Nach vorheriger Abstimmung mit der Schule ist auch ein Besuch vor Ort möglich. Wir sind bei den Vorbereitungen dazu gerne behilflich.

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Fotos aus dem Gartenbauunterricht im Frühjahr 2013

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Brief an die Förderer der Schule über die wirtschaftliche Lage

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